Eisbrecher ODEN

Icebreaker ODEN IMO: 8700876

Isbrytaren ODEN Callsign: SMLQ

MMSI: 265182000

Das im Maßstab 1:75 gefertigte Modell zeigt einen modernen schwedischen Eisbrecher, der Häfen und Küstenstrecken eisfrei hält und sonst als Polarforschungsschiff eingesetzt wird.

Das Modell ist fahrfähig und ferngesteuert.

1991 gelang es der ODEN als erstes nicht nuklear angetriebene Überwasserfahrzeug aus eigener Kraft den Nordpol zu erreichen.

Der Eisbrecher ODEN wurde 1989 in Dienst gestellt. Stapellauf war bereits im August 1988. Das Original ist 107,42 m lang, und 25 m breit.

(An den Turning-Reamern 31,2 m).

Angetrieben wird der Eisbrecher von 4 Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von ca. 24500 PS.

Das schreibt wikipedia über die ODEN.

Auf der Seite ice concentration sieht man die aktuelle Position und die Ausdehnung des Eises des Nordpolarmeeres.

Die aktuelle Position und einige Wetterdaten, Wassertemperatur gibt es auf der Seite vesselfinder.com. Hier muss dann der Suchbegriff "ODEN" eingetragen werden.

Auf der Seite des Swedish Polar Research Secretariat gibt es weitere Informationen rund um die schwedische Polarforschung.

Auf Twitter gibt es einen sehr ausführlichen Bericht über die 2015´ner Forschungsreise an die Nordwestküste von Grönland. Das Ziel der Reise war der Petermann Gletscher und sein extremes abschmelzen.

Die Universität von Stockholm berichtet über die Expedition 2014 durch das Nordmeer von Tomsö entlang der sibirischen Küste bis nach Barrow in Alaska und zurück. Diese Expedition erforschte das Ausgasen von Methan aus dem Meeresgrund des Nordpolarmeer.

 

Aber warum sollte es ein Modell genau dieses Schiffes werden? Hat sich einfach so ergeben. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über dieses einmalige Schiff.

Ein Brief an die schwedische Seeschifffahrtsverwaltung in dem ich mich vorstellte und höflich nach Plänen fragte, ermöglichte es mir mit dem Modell zu beginnen. Mir war im Sommer 2010 noch nicht klar auf was ich mich da eingelassen habe.

Zwischenzeitlich war ich bereits diverse male an Bord. Man kann diese Besichtigungen fast nicht in Worten wiedergeben. Es ist unfassbar, was man dabei alles erleben kann. Als Modellbauer hüpft einem das Herz vor Glück, wenn mit dem Fotoapparat alle Details eingefangen und mit dem Zollstock bewaffnet Maße aufnimmt an die man sonst nie herankommt.

Bei meinem Besuch im Oktober 2015 war der Kapitän über den Bauzustand begeistert. Erst nach 10 Minuten war er in der Lage seine Anerkennung auszusprechen. Wenn es beim Modell Fortschritte gab, wurde die Mannschaft per Mail mit neuen Bau-Fotos beliefert. Ehrensache.

Die bei dem Nachbau dieses Eisbrechers erhaltene Informationen und Kontakte haben mir viele Informationen über die Polarforschung, von den Anfängen bis in die Gegenwart gegeben.

Gleiches gilt für die Klimaforschung.

Ein Forscher an Bord sagte während des 2015´ner Besuches: „The Clima change is unstoppable“. Dies so direkt aus aller erster Hand zu erfahren hat mich sehr nachdenklich gemacht. Egal was auf politischer Ebene beschlossen wird, es ist zu spät!

Unabhänging davon wurde im Sommer2021! durch den Welt-Klimarat  der nicht mehr rückgängig zu machende Klimawandel bestätigt.

Im August 2017 war es dann wieder einmal so weit. Dem Vorbild, das im Hafen von Helsingborg lag, wurde wieder ein Besuch zuteil. Die Mannschaft und der Kapitän waren allsesamt sehr erfreut mein Modell wieder einmal zu sehen. Dises Mal durfte ich über Nacht an Bord bleiben. Diverse Fotos wurden gemacht, Ich bekam eine Führung mitsammt Erklärung von Neu- und Umbauten an Bord,......

 

Am 15.10.2019 habe ich das fertiggestellte Modell in Helsingborg auf dem Original vorgestellt.

Die Besatzung wollte es eigentlich behalten. Aber lest selber: Reisebericht

 

Nur einen Monat zuvor war mein Modell während einer Ausstellung im IMMH in Hamburg zu sehen. Der Museumskurator hätte es am liebsten in das Museum übernommen. Ich habe das damals mit dem Hinweis auf meinen Modellvorstellungs-Trip nach Schweden abgelehnt.

Hinweisen möchte ich auf die Seite: Wer war der Erste am Nordpol? Hier gibt es eine schöne Zusammenfassung über die Nordpolforschung.

Die Faust des Meeres ist eine schwedische Seite mit vielen Informationen über die ODEN.

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